40 Jahre Kiel-Russee

 

PGHV Kiel-Süd e.V.
Töpfergrube
24113 Kiel

Tel.
0431 - 642161

Begleithundeausbildung

Ein gut harmonierendes Mensch/ Hund -Team hat die Möglichkeit, als krönenden Abschluss seiner monatelangen Ausbildung, die Begleithund-Prüfung abzulegen. Für leistungsorientierte Teams, die z. B. auf Agility-Turnieren starten wollen oder in einer anderen Hundesportart (Obedience, VPG, THS) Prüfungen ablegen möchten, ist die Begleithund-Prüfung Pflicht.

Am Prüfungstag muss der Hund mindestens 15 Monate alt sein.

Die Begleithund-Prüfung besteht aus 3 Elementen:

Die Sachkunde des Hundeführers

Die Sachkunde des Hundefühers wird von jedem, der noch nie einen Hund auf einer Begleithund-Prüfung geführt hat, verlangt. Der Hundeführer wird überprüft ob er in der Lage ist seinen Hund sachlich korrekt zu behandeln, ob er sich mit der Materie "Hund" überhaupt aber auch in rechtlichen Dingen auskennt.
Hierzu gibt es auf der Internetseite des DVG (Deutscher Verband der Gebrauchshundsportvereine) einen Fragenkatalog, den es sich lohnt anzusehen. Eine Auswahl von etwa 20 - 25 Fragen aus allen Bereichen gemischt bringt der Leistungsrichter, der die Prüfung abnimmt, am Prüfungstag mit.
Besteht der Hundeführer diesen Teil der Prüfung nicht, darf er mit seinem Hund nicht weitermachen und muss sich erneut zu einem Prüfungstermin anmelden.

Unterordnung in Reihe und GliedGruppenarbeit

Der Gehorsam des Hundes

In einer ganz bestimmten Reihenfolge absolviert das Mensch/ Hund - Team verschiedene Übungen, die da wären:

Die Umbefangenheit des Hundes

Bei der Unbefangenheitsüberprüfung kommt es auf das Wesen des Hundes an. Zu Beginn der Prüfung findet eine Identitätskontrolle statt (Tätowierungs-bzw. Chipnummerkontrolle).Während der Gehorsamsübungen steht der Hund ständig unter Beobachtung. Nach der "Unterordnung" findet noch eine Überprüfung außerhalb des Hundeplatzes (der sogenannte "Straßenteil") statt. Der Hund wird hier mit verschiedenerlei Dinge konfrontiert, die da sein können:

Der Fantasie des Richters sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur eins, nämlich, dass der Hund sich in allen Bereichen neutral verhält oder sich freut. Er darf keine Aggression zeigen und nach Möglichkeit auch keine Ängste.

Hat das Mensch/ Hund - Team diese Aufgaben mit Bravour gelöst, gibt es bei der Siegerehrung eine Urkunde und eine Plakette "geprüfter Begleithund".

Trainingszeiten

Ausschließlich nach Absprache mit den jeweiligen Trainern

Autorin: Sonja Lämmerhirt